Übung 2
Herzlich Willkommen zur Übung Statistik 5. Diese zweite Übung wendet die Funktionen aus der ersten Übung an, um Stichproben zu simulieren und deren Eigenschaften zu untersuchen. Sie werden replicate() benötigen aber keine der Schleifen oder Bedingungen
In der Vorlesung haben wir behandelt, dass wenn wir Zufallszahlen addieren, die Verteilung der aufsummierten Zahlen mit steigender Anzahl eine Normalverteilung annimmt, selbst wenn die Variablen ursprünglich nicht normalverteilt sind, solange die Zufallsvariablen ähnliche Eigenschaften haben und unabhängig sind. Wir wollen das am Beispiel des Würfelns zeigen.
Führen Sie folgende Aufgaben der Reihe nach durch. Hinweis: Die erwähnten Barplots finden Sie auf Übungsseite 4. Überprüfen Sie Ihr Ergebnis aber erst am Ende.
Führen Sie folgende Aufgaben der Reihe nach durch.
Führen Sie folgende Aufgaben der Reihe nach durch.
Für die Normalverteilung gelten folgende Gleichungen:
\[\hat\mu=\overline x = \frac{1}{n}\sum_{i=1}^n{x_i}\] \[\hat\sigma^2=s^2 = \frac{1}{n-1}\sum_{i=1}^n{(x_i-\overline x)^2}\] \[\hat\sigma_{\overline x}= \frac{s}{\sqrt n}\] \[\hat\sigma_{\tilde x}= \sqrt{\frac{\pi}{2}}*\frac{s}{\sqrt {n}}\] \[\hat\sigma_{s^2}= s^2*\sqrt{\frac{2}{n-1}}\]
Diese wollen wir uns in den nächsten Übungsaufgaben genauer anschauen.
Ziehen Sie für jeden der folgenden Populationsparameter 5000 Stichproben aus einer Normalverteilung. Beachten Sie den Stichprobenumfang.
Tipp: rnorm() hat als Argument die Standardabweichung, nicht die Varianz!
Ermitteln (und speichern) Sie für jede der jeweils 5000 Stichproben
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Wir wollen jetzt zunächst die simulierten Stichprobenkennwerteverteilungen ausgeben. Dafür benutzen wir hist() mit drei Argumenten
Sobald Sie alle Histogramme erfolgreich dargestellt haben, können Sie auf der nächsten Seite fortfahren.
Schauen Sie die Stichprobenkennwerteverteilungen für die Mittelwerte an.
Welche Verteilungsform haben die Stichprobenmittelwerte?
Für welche Verteilung streuen die Mittelwerte am stärksten, für welche am wenigsten stark?
Prüfen Sie Ihre Aussage, indem Sie für alle drei Verteilungen den Standardfehler des Mittelwerts berechnen. Nehmen Sie dazu die “wahren” Werte der Population an.
Wenn Sie auf die Gleichungen schauen, wovon ist der Standardfehler des Mittelwerts abhängig? Wodurch nimmt er ab, wodurch zu?
Bestimmen Sie nun die für jede der Stichprobenmittelwertverteilungen die Standardabweichung. Was stellen Sie fest?
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Schauen Sie die Stichprobenkennwerteverteilungen für die Varianzen an.
Welche Verteilungsform haben die Varianzen am ehesten?
Für welche Verteilung streuen die Varianzen am stärksten, für welche am wenigsten stark?
Prüfen Sie Ihre Aussage, indem Sie für alle drei Verteilungen den Standardfehler der Varianz berechnen. Nehmen Sie dazu die “wahren” Werte der Population an.
Bestimmen Sie nun die für jede der Stichprobenvarianzverteilungen die Standardabweichung. Was stellen Sie fest?
Wenn Sie auf die Gleichungen schauen, wovon ist der Standardfehler der Varianz abhängig? Wodurch nimmt er ab, wodurch zu?
Fahren Sie auf der nächsten Seite fort!
Schauen Sie die Stichprobenkennwerteverteilungen für den Median an.
Welche Verteilungsform haben die Stichprobenmediane?
Für welche Verteilung streuen die Mediane am stärksten, für welche am wenigsten stark?
Prüfen Sie Ihre Aussage, indem Sie für alle drei Verteilungen den Standardfehler des Medians berechnen. Nehmen Sie dazu die “wahren” Werte der Population an.
Wenn Sie auf die Gleichungen schauen, wovon ist der Standardfehler des Medians abhängig? Wodurch nimmt er ab, wodurch zu?
Bestimmen Sie nun die für jede der Stichprobemedianverteilungen die Standardabweichung. Was stellen Sie fest?
Vergleichen Sie die Standardfehler des Medians mit den zugehörigen Standardfehlern des Mittelwerts. Was stellen Sie fest?
Fahren Sie auf der nächsten Seite fort!
Schauen Sie die Stichprobenkennwerteverteilungen für die Maxima an.
Die Verteilung der Maxima ist etwas kompliziert und entspricht keiner uns bekannten Verteilung. Können Sie jedoch beurteilen, ob die Verteilung schief ist? Wenn ja, in welche Richtung und woher kommt dies?
Für welche Verteilung streuen die Maxima am stärksten, für welche am wenigsten stark?
Bestimmen Sie nun die für jede der Stichprobenmaximaverteilungen die Standardabweichung. Entspricht dies Ihrer obigen Aussage?
Ohne die Gleichung des Standardfehler des Medians zu kennen, wovon ist der Standardfehler des Maximums abhängig? Wodurch nimmt er ab, wodurch zu?
Sie haben die Übung nun abgeschlossen.